Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.

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FR 25.05.12, 14:00–18:00 Uhr
Verkehrswende für Stuttgart - Hearing am 25. Mai 2012

Dr. Michael Kienzle, Jochen Stopper

Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal, marktplatz 1, Stuttgart-Mitte

Gemeinderatsfraktion der Grünen in Stuttgart

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Das Jahrhundert des Automobils mit Verbrennungsmotor neigt sich seinem Ende zu. Ganz besonders die Autostadt Stuttgart braucht dringend neue Konzepte einer nachhaltigen Mobilität. Doch von einer Wende hin zu einem nachhaltigen Verkehr ist sie noch weit entfernt.

Zu groß ist noch die Hoffnung, durch die Elektrifizierung des Autos oder über neue Bezahlsysteme alles beim Alten belassen zu können. Die Förderung des Radverkehrs kommt nur schleppend voran, der Fußgängerverkehr spielt in der Verkehrsplanung allenfalls eine Exotenrolle, die gravierenden Folgen und Probleme des Autoverkehrs wie Lärm, Feinstaub, CO2 oder Stickoxyde werden eher hilflos hingenommen, übergreifende städtebauliche Konzepte oder Strategien zum Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs spielen politisch keine Rolle. Die stagnierende Diskussion um ein Stuttgarter Verkehrsentwicklungskonzept zeigt die mehrheitlich vorhandene Mutlosigkeit.

In dieser Situation will die grüne Gemeinderatsfraktion Verkehrsexperten um ihren praktischen und pragmatischen Rat bitten, wie diese notwendige Wende eingeleitet werden kann und wohin sie führen muss. Die Absicht besteht darin, die grundlegenden Notwendigkeiten zukunftsorientierter urbaner Mobilität am Beispiel der Stadt Stuttgart zu buchstabieren.

Die Statements des Hearings sollen dem Gemeinderat verkehrspolitische Handlungsanweisungen für den Zeitrahmen der nächsten zehn, fünfzehn Jahre nahe legen.

FR 04.05.12, 17:00 Uhr
Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf

Ingrid Vanek (Carl-Benz Ganztagsgrundschule), Philipp Franke, Vittorio Lazaridis, Tabea Schilling, Andreas G. Winter

Freies Musikzentrum Feuerbach
Stuttgarter Str.15

Kreisverband und Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

E-Mail

Kindertagesstätten, Grundschulen und die weiterführenden Schulen prägen unsere Kinder neben dem Elternhaus. Doch auch die außerschulischen Einrichtungen wie Sportvereine, Musik- und Kunstschulen und Jugendfarmen darf man nicht vergessen. Sie alle zusammen sind das Dorf, das ein afrikanisches Sprichwort fasst. Der Kreisverband Stuttgart und die Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Stuttgart möchten mit Fachleuten und Interessierten ins Gespräch kommen. Mit dem Ausbau der Ganztagsgrundschulen gibt es die Chance, Schule zum Ort des Lernens und des Lebens zu gestalten. Klassische Fächer werden mit Angeboten aus Sport, Musik, Theater und Tanz ergänzt, Kunst- und Naturerziehung in den Schulalltag eingebunden. So weit der Wunsch – doch wie lässt sich dies in die Praxis umsetzen?
Die Frage ist, wie wir es schaffen, Breitenförderung und kulturelle Bildung in der Schule auszubauen ohne die ebenso notwendige Möglichkeit der Förderung in außerschulischen Einrichtungen zu gefährden. Nach einem Input-Referat von Ingrid Vanek, Schulleiterin der Carl-Benz Ganztagsgrundschule und mit viel Erfahrung in der Integration verschiedener Bildungsideen, haben die Gäste ausreichend Möglichkeit zur Diskussion.

Um Anmeldung wird gebeten.

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MI 15.02.12, 18:30 Uhr
Grün treibt an - Energiewende flott machen!

Jürgen Trittin (MdB), Frank Untersteller (Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg), Thorsten Herdan (energiepolitischer Sprecher VDMA)

Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Str. 30-32
70173 Stuttgart

Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

Die schwarz-gelbe Energiewende ist Stückwerk. Fortschritten beim Atomausstieg steht ein nur zögerlicher Einstieg in das Zeitalter der Erneuerbaren gegenüber. Beim Energiesparen ist Schwarz-Gelb ein Totalausfall. Und bei der Endlagerfrage beharrt die Bundesregierung auf dem ungeeigneten Standort Gorleben.

Im Rahmen unserer Veranstaltung möchten wir deutlich machen, wie Grüne auf Bundes- und Länderebene die Energiewende voranbringen. Unter der Überschrift “Grün treibt an!” werden wir die zentralen Säulen der grünen Energiewende anhand konkreter Projekte aufzeigen und mit Ihnen diskutieren.

Mit Jürgen Trittin MdB (Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag), Franz Untersteller MdL (Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg) und Thorsten Herdan (energiepolitischer Sprecher VDMA).

Die Diskussion wird moderiert von Jürgen Schmitz, SWR-Hörfunk.

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DI 31.01.12, 18:30 Uhr
Artenvielfalt im Stuttgarter Schloßgarten

Tomoko Arai, Clarissa Seitz

Erdgeschoss
Rathaus Stuttgart

Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat

Wissen Sie, dass mehr als 50 Vogelarten im Stuttgarter Schlossgarten leben? Der Park ist Heimat von zahlreichen Vogelarten, Feldhasen, Fledermäusen und Insekten. Auf ihren Streifzügen durch den Schlossgarten hat die Fotografin Tomoko Arai bereits viele dieser Tiere vor die Linse bekommen. Die seltenen Juchtenkäfer und der Schwarzspecht fehlen noch in der Sammlung. Ob fliegend, krabbelnd oder laufend – Tier und Mensch lieben die jahrhundertealten Bäume. Die Ausstellung ist ein weiteres Plädoyer für den Erhalt des natürlichen Kleinods.

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DI 29.11.11, 18:00 Uhr
Farbe bekennen - Vernissage zur Ausstellung

AIDS-Hilfe Stuttgart e.V.

Erdgeschoss
Rathaus Stuttgart

Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat

Die Grünen im Stuttgarter Rathaus präsentieren unter dem Titel FARBE BEKENNEN Arbeiten der Malgruppe der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V.. Im Rahmen der HIV-Präventionsberatung und AIDS-Betroffenenbetreuung haben bei der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. vielfältige Kursangebote aus den Bereichen Körperarbeit, darstellendes Spiel und bildhaftes Gestalten ihren festen Platz im Veranstaltungskalender. Diese Angebote richten sich an Betroffene, Klienten, Freunde und Interessierte. Unter der fachlichen Anleitung des Grafikdesigners Hans Peter Spielmann arbeitet die Malgruppe insbesondere im Bereich der Aquarelle völlig frei in der Wahl der Bildmotive und Themen. Im Vordergrund steht es, Menschen mit HIV / AIDS einen geschützten Raum zu bieten, um ihre Gefühle und Emotionen kreativ und bildnerisch umzusetzen. Einige dieser Bilder werden nun im Stuttgarter Rathaus gezeigt. FARBE BEKENNEN

Alle Werke können käuflich erworben werden. Eine Werkliste liegt bei. Der Erlös geht unmittelbar
an die Kunstschaffenden.

DI 22.11.11, 19:00 Uhr
Nachhaltiger Hochbau – nachhaltiger Städtebau

Michael Kienzle

„Bar-Bühne Erdgeschoss“, Theodor-Heuss-Straße 4 in Stuttgart-Mitte

Die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat

E-Mail

Basisdebatte im Erdgeschoss
Referenten: Martin Haas von Behnisch Architekten und Thomas Auer, Transsolar.

Die Stuttgarter Büros von Behnisch Architekten und Transsolar arbeiten seit vielen Jahren zusammen in dem Bestreben, Lösungen für eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Architektur zu entwickeln. Beide Büros teilen die Grundüberzeugung, dass sich qualitativer Hoch- und Städtebau mit einem geringen Ressourcenverbrauch realisieren lässt.
Wirtschaftliche Entwicklung und Nutzung der Umwelt müssen vorteilhaft für die Lebens- und Entfaltungschancen kommender Generationen verknüpft werden. Der Architektur kommt dabei eine besondere Rolle zu: Was und wie wir heute bauen, wird die Zukunft prägen und mitbestimmen.
Martin Haas und Thomas Auer stellen sich der Debatte, wie der Weg aussehen könnte, wie sich Hochbau und Städtebau nachhaltig realisieren lässt.

MI 16.11.11, 20:00 Uhr
Argumente für ein Ja!

Umweltminister Franz Untersteller und Stadtrat Jochen Stopper

Kultur- und Bürgerhaus Feuerbach
Stuttgarter Straße 15
Stuttgart-Feuerbach

DI 15.11.11, 19:30 Uhr
Der Tunnel unter meinem Haus - Stuttgart 21 und die Rechte der Hauseigentümer

Dr. Jakob Sierig (Dipl. Geologe), Dr. Armin Wirsing (RA Öffentlichtes Baurecht), Haus & Grund (angefragt), LBBW Landsiedlung (angefragt)

Rathaus Stuttgart
Großer Sitzungssaal

Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat

Bei vielen Immobilien- und Grundstückseigentümern herrscht in Hinsicht auf die Untertunnelungsarbeiten zu Stuttgart 21 Verunsicherung. Wie wird mein Grundstück, bzw. die Immobilie mit der zukünftigen Unterfahrung bewertet? Mindern dingliche Sicherungen, wie nun mal ein Bahntunnel eine ist, den Wert des Grundstücks? Welche Rechte habe ich im Schadensfall? Um einige dieser Fragen zu klären, lädt die Grüne Gemeinderatsfraktion betroffene Immobilieneigentümer und Interessierte zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus Stuttgart ein.

DO 03.11.11, 19:30 Uhr
München 21 gestoppt! Frankfurt 21 gestoppt! Und Stuttgart 21?

Peter Pätzold (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Christiane Thalgott (ehem. Stadtbaurätin München), Christian Behrendt (Fahrgastverband Pro Bahn&Bus Hessen)

Rathaus Stuttgart
Großer Sitzungssaal, 3. Obergeschoss

Eine Informationsveranstaltung der „ArchitektInnen für K 21“ auf Einladung der Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Es sprechen:
Dipl.-Ing. Peter Pätzold, Architekt, Bündnis 90/Die Grünen: Städtebau K21/S21 und die Folgen
Prof. Dipl.-Ing. Christiane Thalgott, ehem. Stadtbaurätin in München: München 21, Entwicklung der Bahn und des Kopfbahnhofs
Christian Behrendt, Fahrgastverband Pro Bahn&Bus Hessen e.V.: Qualitätsnetze statt „Leuchttürme“ – Bahnpolitik aus Kundensicht am Beispiel Frankfurt Rhein-Main
Moderation: Christoph Strecker, Richter a. D., Mediator

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DI 18.10.11, 19:00 Uhr
Feinstaub hintergeht Aktionsplan

Michael Kienzle

„Bar-Bühne Erdgeschoss“, Theodor-Heuss-Straße 4 in Stuttgart-Mitte

Die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat

E-Mail

Basisdebatte im Erdgeschoss
„Haftcreme nutzlos gegen Feinstaub“ – spätestens mit dieser Meldung der Stuttgarter Zeitung Ende September ist klar, dass die Placebo-Politik von Landeshauptstadt und Regierungspräsidium Stuttgart gescheitert ist: Die Wunderwaffe, ein Kleber, erwies sich als wirkungslos gegen Feinstaub. Trotz des Aktionsplans zur Luftreinhaltung ist auch in diesem Jahr viel zu viel Feinstaub in der Luft. Die im Plan aufgeführten Maßnahmen waren (wenn überhaupt umzusetzen) weitgehend ohne Wirkung, teuer – und haben vor allem Zeit geschunden. Der Rechtsanwalt ROLAND KUGLER, ehemaliger grüner Stadtrat, fordert daher dringende Nachbesserung.
Im Sommer 2009 hatte Kugler in einem ersten Feinstaubprozess erreicht, dass das Regierungspräsidium durch das Gericht verpflichtet wurde, bis Anfang März 2010 einen Aktionsplan zur Luftreinhaltung aufzustellen. Im September 2011 endete ein zweiter Prozess mit einem weiteren Erfolg: In einem Vergleich verpflichtet sich das Land, in den folgenden sechs Monaten weitgehende Maßnahmen zu ergreifen. Zudem soll das Regierungspräsidium bis zum Jahresende vorlegen, welche Ergebnisse seine Prüfung von Tempo 40 für das ganze Stadtgebiet erbracht hat. Neu ist: Zum ersten Mal hat sich das Regierungspräsidium in einem Feinstaubprozess auf den Kläger zu bewegt, ohne durch ein Urteil hierzu gezwungen zu sein. Möglicherweise auch eine Folge des Regierungswechsels?
Was das Urteil wirklich bedeutet, welche Maßnahmen jetzt diskutiert werden, wann eine Umsetzung realisiert werden könnte – das alles wollen wir mit Roland Kugler und einem Vertreter des Regierungspräsidiums (angefragt) diskutieren.

8

DI 23.08.11, 14:00 Uhr
Magische Orte in Stuttgart - Vor-Ort Besuch der Grünen Fraktion im Bad Berg

Joe Bauer

Eingangsbereich Mineralbad Berg

Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat

Das Bad Berg ist ein einmaliger Ort in Stuttgart. Für die „Bergianer“ ist es ein Heiligtum der Badekultur – für alle anderen ein Stuttgarter Kultbad. Doch das Berg wurde in den vergangenen Jahren sträflich vernachlässigt, eine Renovierung ist jetzt dringend notwendig.
Um neue „Bergianer“ zu gewinnen, muss das Berg attraktiver werden, gleichzeitig darf der einzigartige Charme des Bades nicht zerstört werden – eine Herausforderung für Stadt und Planer mit bisher wenig erfolgsversprechenden Ergebnissen.
Gemeinsam mit dem schreibenden Berger Connaisseur Joe Bauer besucht die Grüne Fraktion das Bad Berg, um einen Weg zu finden, wie der magische Charakter des Ortes bewahrt werden kann.

DO 04.08.11, 19:00 Uhr
Stuttgart 21 hat Migräne - Die Wahrheit über den Stresstest

Boris Palmer (OB Tübingen), Christoph Strecker (Richter a.D und Moderator), Jochen Stopper (Grüne Ratsfraktion)

Boris PalmerJochen Stopper

Großer Sitzungssaal
Rathaus Stuttgart

Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat/ArchitektInnen für K21

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DI 26.07.11, 18:30 Uhr
Vernissage "Lebenszeichen"

Tabea Schilling, Marion Rausch

Tabea Schilling

Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat

Rathaus Stuttgart
Erdgeschoss

Die Grünen im Stuttgarter Rathaus zeigen mit „Lebenszeichen“ eine Ausstellung der Malgruppe der Frauenpension. Die Einrichtung der Caritas bietet wohnsitzlosen Frauen in Not ein Dach über dem Kopf und unterstützt sie auf dem Weg zurück in den Alltag. Mit professioneller Untersützung der Künstlerin Marion Rausch erlernen die Frauen die Handhabung unterschiedlicher Materialien. Häufig erfahren sie mit ihren künstlerischen Arbeiten zum ersten Mal Erfolg und Anerkennung für ihre Leistung. Für das Selbstwertgefühl ist dies unbezahlbar!

MI 20.07.11, 20:00 Uhr
Neue Masten – neue Strahlenbelastung? Der neue Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) – Vernetzung ohne Kontrolle? Technik, Gesundheit, Datenschutz.

Muhterem Aras

Muhterem Aras

Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart
Kleiner Sitzungssaal / Bitte Rathaus Hintereingang nutzen

Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart-West und Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat Stuttgart

www.der-mast-muss-weg.de
www.lust-auf-stadt.de

Referenten: Dipl. Ing. Dietrich Ruoff ( Elektrotechniker), Dipl. Ing. Jörn Gutbier (Umweltanalytiker, Stadtrat GRÜNE Herrenberg). Begrüßung: Muhterem Aras, Einführung: Peter Hensinger
Der LTE – Standard wird bereits eingeführt. Er soll UMTS und GSM ergänzen, damit noch höhere Datenmengen transportiert werden können. Neue Sendeanlagen sind die Folge! Mit LTE ist die Vernetzung des Autoverkehrs geplant: Regulierung des Verkehrsflusses, Steuerabrechnung nach gefahrenen Kilometern, Mautabrechnungen, Geschwindigkeitsüberwa­chungen usw. Die Positionen und Bewegungsprofile aller Fahrzeuge werden dazu in Echtzeit gespeichert werden. LTE ist also problematisch hinsichtlich des Datenschutzes und der Strahlenbelastung: um die Vernetzung zu ermöglichen, wird jedes Auto zum Sender und Empfänger, die Insassen sind dadurch extrem belastet. Welche Probleme ergeben sich aus der LTE-Einführung für die Kommunal- und Landespolitik, für den autofahrenden Bürger, für den Gesundheits- und Verbraucherschutz vor Elektrosmogbelastungen? Darauf werden die Referenten eingehen und darüber soll diskutiert werden.
Infostand ab 19.30 Uhr

DI 12.07.11, 20:00 Uhr
Stresstest ja – aber transparent, ergebnisoffen und fair!

Jochen Stopper

Jochen Stopper

Rathaus Stuttgart, Großer Sitzungssaal

Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Gemeinderat Stuttgart und Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

Der Stresstest ist in aller Munde. Die Frage nach der Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs spielt eine zentrale Rolle in der Auseinandersetzung um Stuttgart 21. Die Bahn will am 14. Juli die Ergebnisse ihres Stresstests darlegen, dessen Verfahren, Rahmenbedingungen und Parameter sie allerdings bis zuletzt unter Verschluss gehalten hat. Wir möchten deshalb mit einer Veranstaltung zur Frage der Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs mehr Klarheit in diese wichtige Angelegenheit bringen. Ebenso soll die politische Einschätzung und Einordnung des Stresstests zur Sprache kommen. Dazu haben wir kompetente Fachleute eingeladen.
Dr. Brigitte Dahlbender wird die Einschätzung des Stresstests durch das Aktionsbündnis darlegen und auf von der Bahn ignorierte Forderungen des Schlichterspruchs eingehen.
Prof. Dr. Wolfgang Hesse war schon während der Schlichtung aktiv involviert und wird an dem Abend schwerpunktmäßig zu “Betriebskonzepte und Integraler Taktfahrplan” referieren.
Dr. Christoph Engelhard wird seinen Artikel zur “Leistungsfähigkeit von Durchgangs- und Kopfbahnhöfen” darlegen und erläutern.
Steffen Siegel von der Schutzgemeinschaft Filder wird erklären, warum ein Stresstest substanzlos ist, wenn die Bahn nicht vorab ihre Planungen für den völlig ungeklärten Filderabschnitt der Öffentlichkeit zugänglich macht, da die Zulaufstrecken, auch das Nadelöhr Filder, maßgeblich die Kapazität des Tiefbahnhofs bestimmen.
Die Moderation übernimmt der Grüne Stadtrat Jochen Stopper, Mitglied im Aktionsbündnis.

MO 11.07.11, 20:00 Uhr
Europäische Kulturhauptstadt Region Stuttgart 2020

Andreas Winter

Andreas Winter

Theaterhaus Stuttgart, Saal T3
Siemensstrasse 11
70469 Stuttgart

Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Gemeinderat Stuttgart

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Vortrag von Prof. Oliver Scheytt
(Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH, Essen)

Nach Ruhr 2010 hat Deutschland wieder ab 2020 eine Chance, die Kulturhauptstadt Europas zu stellen. Die Grüne Fraktion im Stuttgarter Rathaus hat daher das Startsignal für die Kulturhauptstadt Region Stuttgart 2020 gegeben. Derzeit wird im Stuttgarter Rathaus gemeinsam mit Vertretern der Region erörtert, wie eine erfolgreiche Bewerbung der Region Stuttgart zur Kulturhauptstadt Europas initiiert werden kann.

Viele Kultureinrichtungen in Stuttgart wie auch der Region genießen überregionalen, manche auch internationalen Ruf. Die Landeshauptstadt und die Region zeichnen sich durch eine Kulturdichte aus, die sonst kaum zu finden ist. Aber es gibt auch viel zu tun. Nach Stuttgarter „ArtParade“ 2009 und Kulturkongress 2010 kann die Entwicklung kultureller Leitlinien im Dialog mit den Stuttgarter Kulturschaffenden und den Bürgerinnen und Bürgern anknüpfen.

Als nächsten Schritt möchten die Fraktionen der Grünen in Stuttgart und in der Region daher Kulturschaffende wie -politiker, Dezernenten und Kunstliebhaber zu einem ersten Treffen im Theaterhaus zusammenbringen. Prof. Oliver Scheytt, das Gesicht der Kulturregion Ruhr.2010, wird zum Thema „RUHR.2010 – was bleibt“ über Aufbruch und Nachhaltigkeit einer enorm erfolgreichen Bewerbung informieren, die das Image des Ruhrgebiets insgesamt verändert hat.

SAVE THE DATE!

DI 05.07.11, 19:00 Uhr
Moderne Sklaverei in der Altstadt?

Jochen Stopper und Veronika Kienzle (Bezirksvorsteherin)

Jochen StopperVeronika Kienzle

Bar und Club
Erdgeschoss
Theodor-Heuss-Str. 4, S-Mitte

Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Gemeinderat Stuttgart

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Viele Großstädte nehmen seit ein, zwei Jahren eine ähnliche Entwicklung: Die Rotlichtviertel werden überschwemmt von jungen, oft osteuropäischen Prostituierten. Die Preise für deren „Dienstleistungen“ sind enorm gesunken, eine höhere Zahl an Freiern soll dennoch für weiterhin profitable Geschäfte sorgen – die Hotel- und Unterbringungsprostitution boomt.
Im Stuttgarter Leonhardsviertel, im „Städtle“, sind die Folgen dieser Entwicklung nicht zu übersehen. Deutlich zu junge Mädchen, die ihre Dienste anbieten, bevor sie nach wenigen Wochen in die nächste Stadt gekarrt werden – und ihre „Menschenhändler“, die sich ungeniert rund ums Café Mistral breit machen: Schockierende, eigentlich untragbare Zustände. Und bislang gibt es nur schwache Versuche, diese „neue, aggressive Form von Straßenprostitution“ einzudämmen. Genau so wenig kümmert sich die Stadt darum, das historische Leonhardsviertel aufzuwerten und Stuttgarts barocken Schatz zu sichern.
Welche Möglichkeit hat die Stadt überhaupt, ein Viertel nicht vollends verkommen zu lassen? Und der illegalen oder sich zumindest in Grauzonen abspielenden Elendsprostitution wirksam entgegen zu treten?
Als Experten zum Thema haben wir Wilhelm Steitz ins Erdgeschoss eingeladen, den Dortmunder Dezernenten für Recht, Ordnung und Umwelt. Über lange Jahre hatte das „Dortmunder Modell“ bundesweit Aufsehen erregt, weil es bestmögliche Chancen bot, im „Rotlichtmilieu“ zu differenzieren und dem Menschenhandel entgegenzuwirken.
Welche Erfahrungen damit gemacht wurden, wohin die Entwicklung aktuell geht und welche Folgerungen sich daraus für Stuttgart ergeben könnten, soll Gegenstand der Diskussion sein.

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DI 28.06.11, 19:30 Uhr
Was gibt’s Neues an der und für die Schule?

Vittorio Lazaridis, Thekla Walker, Werner Wölfle

Vittorio LazaridisThekla WalkerWerner Wölfle

Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal
Marktplatz 1, Stuttgart-Mitte

Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Stuttgart

E-Mail

Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten einer neuen Schulpolitik in Baden-Württemberg.

Basisdebatten im Erdgeschoss