Lust auf Stadt. Bündnis 90/Die Grünen bei der Kommunalwahl Stuttgart 2009.
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Lust auf Kultur VI - ARD, quo vadis?

von Andreas G. Winter 20.05.09, 16:16 Uhr

Was hat Eurovision Song Contest mit Kultur zu tun

alexanderrybakDa haben sich aber welche geärgert. Ohne den smarten Alexander Rybak als Retter der Musikkultur hochzuspielen, muss man neidlos konstatieren, so schlecht hat er seine Sache nicht gemacht. Seinen etwas braven Titel selbst geschrieben, er geigt und singt souverän, er wirkt sympathisch ….

Das alles wäre keinen Blog wert, wenn die ARD mit unseren Rundfunkgebühren gut bestückt, jetzt nicht hirnen würde, wie man ein Debakel wie gerade eben mit Platz 20 verhindern kann. Und da schauen die Verantwortlichen nicht auf Platz 1 sondern auf die vergangenen deutschen Peinlichkeiten wie Horn und Raab, die einst sich unter die ersten 10 „gesungen“ (Platz 7 und 5) hatten. Herr, schmeiß Hirn ra. Doch tatsächlich war zu lesen, man möchte sich mit ProSieben besprechen. Leute, Quotenquatsch, das geht auch ohne Rundfunkgebühren. Noch bezahle ich sie gerne.

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4 Kommentare

1 Niombo Lomba | 20.05.09, 17:47 Uhr

Youtube Eurovision Song Contest mit Claudia Roth

2 Niombo Lomba | 20.05.09, 18:53 Uhr

Eurovision Song Contest mit den Stuttgarter Grünen

Als Ergänzung zum Blog von Andreas Winter, wollte ich doch noch mal auf die Grand-Prix-Party der Stuttgarter Grünen hinweisen. Benjamin Lauber, Kandidat der Stuttgarter Grünen für den Gemeinderat, hat diese organisiert uns so konnten wir den Eurovision Song Contest mit der Grünen Bundesvorsitzenden Claudia Roth anschauen. Außerdem dabei waren Franziska Brantner, Kandidatin für das Europaparlament, Daniel Mouratidis, Landesvorsitzender der Südwest-Grünen und ich, Niombo Lomba, ebenfalls Kandidatin für den Stuttgarter Gemeinderat.

Einblicke in die Feierlichkeiten und den Spaß, den wir im Bernstein hatten, finden sich unter:

Youtube Eurovision Song Contest mit Claudia Roth

HOPFEN-POST Oh oh oh Apollon!

3 Monsieur O. | 20.05.09, 21:47 Uhr

Oh Gott.. welch monokausale Aussage! Sehr geehrter Herr Winter: Gerne mehr Beiträge zu kommunalen Themen; aber laienhafte Kommentare zur Medienpolitik sind fast schon Oettinger-Niveau. ARD-intern wird das ganze auch nicht unter Kultur, sondern unter Unterhaltung zu finden sein. Ob die Inhalte dort toll, anspruchsvoll oder musikalisch hochwertig sind, steht auf einem anderen Blatt.
Und für kulturelle Inhalte bieten öffentlich-rechtliche Sender auf 3Sat und den diversen Digitalkanälen höchst kulturelle Inhalte für die (im Vergleich zum Restbevölkerung zahlenmäßig weit unterlegene) Informationselite.

4 Andreas G. Winter | 21.05.09, 13:23 Uhr

so ganz, Monsieur O., habe ich Ihren Einwand nicht verstanden. Ich habe nicht den Eurovision Song Contest kritisiert sondern die mögliche Reaktion der ARD. Heißt das, Sie finden es ok, wenn sich die ARD an Pro Sieben orientiert, und Sie als Rechtfertigung dafür die anspruchsvollen Sendungen auf Alibikanälen für weiter schwindende Minderheiten herhalten lassen, oder sollten die öffentlich rechtlichen Sender nicht Vordenker für Neues sein. Ich bin nicht gegen hohe Einschaltquoten oder vordere Plätze, im Gegenteil – nur gibt es diese denn nur so? Und immer wieder kommt ja der Beweis, dass „anspruchsvolle“ Inhalte hohe Quoten erzielen können. Den Begriffsstreit, wo Kultur aufhört und Unterhaltung anfängt oder umgekehrt, brauchen wir vielleicht hier nicht zu führen. Von Kunst habe ich ja auch nicht geredet. Dass den Medien heute vermehrt eine hohe Verantwortung zukommt, ist sicher unbestritten und dass Öttinger, als Kind der geistig-moralischen Wende Kohls, sich mit einer ähnlichen Position geäußert hat, ist interessant, aber beweist per se nicht das Gegenteil.

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