
von Muhterem Aras 04.08.10, 14:16 Uhr
Die CDU in Stuttgart bleibt weiterhin auf ihrem Titanic-Kurs und steuert geradewegs auf den Eisberg zu. Am Wochenende haben Tausende auch noch zu später Stunde unermüdlich, friedlich und kreativ gegen das Milliardengrab Stuttgart 21 am Nordflügel des Bahnhofs demonstriert. Seit Beginn der Proteste kämpfen die GRÜNEN auf allen Ebenen, ob Kommune, Land oder Bund, gegen dieses verkehrstechnisch irrsinnige Projekt. Gleichzeitig tragen wir das Thema auf die parlamentarische Ebene, aber auch Seite an Seite mit den Bürgern auf die Straße. Der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Gemeinderat hat sich im Zeichen des zivilen Ungehorsams am Freitagabend an der Sitzblockade beteiligt.
Dennoch versucht die CDU unermüdlich genau diesen profilierten S21-Gegner Werner Wölfle zu diffamieren. Zuletzt in ihrem Sondernewsletter vom 2. August 2010, indem Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen und falsch wiedergegeben werden,
Wir, die Gegner des Projektes, lassen die CDU keinen Keil zwischen uns treiben. Im internen Streit kennt sich die CDU besser aus. Inquisitionsinstrumente sind der Protestbewegung fremd, wir wollen sie nicht kennen. Statt aus den Protesten zu lernen und endlich auf die Bürger ihrer Stadt zu zugehen, verschanzt sich die CDU in politischen Grabenkämpfen und versucht sich als Spaltpilz. Dieses unverschämte Vorgehen wird nicht fruchten.
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